Sexualassistenz & Sexualbegleitung für Menschen mit Behinderung oder für Pflegebedürftige

Passive Sexualassistenz


Bei der passiven Sexualassistenz führen wir Beratungsgespräche, besorgen Masturbations-Hilfsmittel, schaffen im Gespräch mit den Pflegenden oder auch Betreuenden Freiräume für Sexualität in den Einrichtungen, vermitteln speziell ausgebildete Sexualbegleiter*inneKn, führen Gespräche mit Angehörigen und natürlich mit den Betroffenen. Der Klient wird hier nicht stimulierend berührt! (Keine sexuelle Dienstleistung)


Aktive Sexualassistenz

Bei der aktiven Sexualassistenz hingegen unterstützen wir beim Geschlechtsverkehr und anderen sexuellen Handlungen (es gibt Paare und Einzelpersonen, die das nicht ohne Unterstützung bewerkstelligen können), geben körperliche Nähe, helfen bei der Masturbation und last but not least führen wir aktiv sexuelle Handlungen an der Klientin oder dem Klienten durch oder lassen diese an uns zu. Diese Form beinhaltet grundsätzlich keinen Geschlechtsverkehr, erfüllt aber dennoch den Tatbestand der "sexuellen Dienstleistung".


Sexualbegleitung

Bei der Sexualbegleitung könnten prinzipiell alle sexuellen Interaktionen (zumindest theoretisch auch inklusive Geschlechtsverkehr) angeboten werden, sofern sie im legalen Rahmen stattfinden. Hierfür bieten Sinntouch® Sexualbegleiter:innen (also hierfür von uns ausgebildete Fachkräfte) eine Kombination aus Tantra-Massage, also nackt am nackten Menschen mit speziellen Techniken sowie viel körperlicher Berührung. welche eine Form der Berührungskunst ist, die die sexuellen Energien erwecken und fließen sollen und ihre spezielle Fachkompetenz aus dem Bereich Pflege an.