Wir nehmen unser Konzept sehr ernst, da dieser Beruf hohe Anforderungen stellt. Empathievermögen, Offenheit, Akzeptanz, kommunikative Fähigkeiten sowie die Fähigkeit zur Selbstreflexion sind neben gründlichen Massagekenntnissen unabdingbar.

 

Liebevolle Berührungen haben eine Vielzahl von positiven Wirkungen auf den gesamten Körper und die Seele!

Körperkontakt und Berührungen gehören zu unseren Grundbedürfnissen.

In unserer Kultur wird dieses Bedürfnis, wenn überhaupt, nur in Familie und Partnerschaft ausgelebt. Dabei ist Körperkontakt die natürlichste, tiefste und direkteste Kommunikationsform zwischen Menschen. Unser Körper und unsere Seele empfangen durch sanfte Berührungen lebensnotwendige Signale von Sicherheit, Wärme und Geborgenheit. Zahlreiche Studien belegen den positiven Effekt von Berührungen und Massage und die möglichen Schäden, die aus einem Mangel resultieren können.

 

In Deutschland gibt es leider immer mehr Singles, Geschiedene, Alleinerziehende und allein lebende ältere Menschen. Letztere sind besonders betroffen von Einsamkeit und Mangel an Berührungen. Aber auch in anderen Altersgruppen gibt es diese unerfüllten Bedürfnisse nach Nähe und Berührung. Selbst Menschen mit einem lebhaften Sexualleben können ein Defizit an liebevoller Berührung und Angenommensein empfinden. 

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin 
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN (Charlie Chaplin)

 

 

Durch unser größtes Organ, die Haut, erhalten wir zahlreiche Sinneseindrücke, wir können unsere Umwelt erspüren und mit ihr in Kontakt treten, quasi mit ihr kommunizieren über unsere Haut.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, daß die wesentliche Wirkung von Berührung auf die Verminderung von sogenannten Stresshormonen zurück zu führen ist. Stresshormone zirkulieren permanent in unserem Körper, dieses kann negative Folgen haben für die körperliche und seelische Gesundheit, wie z.b. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Burn-Out-Symptome. Verschiedene Aktivitäten können helfen die Kanzentration der Stresshormone im Blut zu reduzieren, z.b.:

  • körperliche oder sexuelle Aktivitäten
  • ausreichend Schlaf
  • Meditation oder autogenes Training

Und als besonders effektiv gelten angenehme körperliche Berührungen.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann, 

konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN (Charlie Chaplin)

 

Eine weitere wesentliche positive Wirkung von Massagen ist die Ausschüttung von sogenannten Wohlfühl- oder Glückshormonen:

  • Endorphine
  • Dopamin
  • Serotonin
  • Oxytocin

Diese Hormone wirken entspannend und erzeugen ein Glücksgefühl, sie stärken das Immunsystem und fördern das gesundheitliche Wohlbefinden.

Besonders erwähnen möchte ich noch das sogenannte "Kuschelhormon" Oxytocin. Es wird im Hypothalamus gebildet, von der Hypophyse gespeichert und bei Bedarf ausgeschüttet, z.b. werden bei zärtlichen Berührungen, Streicheln, Umarmen geringe Dosen von Oxytocin freigesetzt und ein Gefühl von Geborgenheit und Behaglichkeit breitet sich aus. Die Konzentration von Stresshormonen (Adrenalin und Noradrenalin) wird gesenkt, ebenso die Herzfrequenz und der Blutdruck.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT (Charlie Chaplin)

In unserer Gesellschaft werden körperliche Berührungen fast immer bzw. häufig mit Sexualität assoziiert . Auch innerhalb stabiler Beziehungen gelingt es häufig nicht, sich einfach nur so zu berühren und den Bedarf an ganz normalen Streicheleinheiten zu decken. Sex ist in unserer Gesellschaft scheinbar enttabuisiert. Aber was ist mit dem Wunsch nach Berührung und Geborgenheit ohne sexuellem Hintergrund? Oder wo kann man sexuelle Bedürfnisse in Respekt und Würde stillen?

Der sichere Rahmen, in dem man z.b. eine Sinntouch®Tantramassage empfängt, gibt ein Gefühl von Geborgenheit und Akzeptanz . Als passiver Empfänger liegst Du entspannt an Deinem vorbereiteten Platz und genießt das Gefühl des bedingslosen Angenommen-Seins. Das dabei dann möglicherweise auch erotische Gefühle entstehen ist ganz natürlich. Diese Gefühle dürfen sein und ganz bewußt wahrgenommen und genossen werden, wir heißen sie zusammen willkommen. In einer Tantramassage steht die Mann-Frau-Begegnung nicht im Vordergrund, sondern ist nur ein Aspekt der tantrischen Philosophie. Shiva und Shakti symbolisieren hierbei die göttliche weiblichen und männlichen Energien.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“ (Charlie Chaplin)